Vita

Studium

Gertrud Schilde studierte in München an der Hochschule für Musik und Theater, in Chicago an der Northern Illinois University (Dekalb), in Salzburg an der Universität Mozarteum sowie in Sydney

München

Violine bei Ana Chumachenco, Diplom „mit Auszeichnung“ und Meisterklasse
Kammermusik bei Michael Schäfer, Franz Beyer u.a.

Chicago

Violine bei Shmuel Ashkenasi
Kammermusik beim Vermeer-Quartett

Salzburg

Violine und Kammermusik

Sidney

Violine bei Uzi Wiesel.

Internationale Meisterkurse u.a. bei Herman Krebbers, Valerij Klimov, Saschko Gawriloff und Nicolas Chumachenco

Stipendien
Wettbewerbe
Musikfestivals

Gertrud Schilde war Stipendiatin der Yehudi-Menuhin-Stiftung „live music now“ und des Richard-Wagner-Verbandes. Preisträgerin verschiedener internationaler Wettbewerbe

Sie erhielt Einladungen, solistisch und kammermusikalisch, zu renommierten internationalen Festivals wie Rheingau-Festival, Shira Music Festival Eilat (Israel), Bowdoin Summer Music Festival (USA), Baalbek Music Festival (Libanon), Schubertiade Roskilde (Dänemark), Gustav-Mahler-Festival Toblach (Italien), Pasionska Bastina Zagreb (Kroatien), Ruhr-Klavier-Festival, Münchener Biennale, ADEvangarde, Festivo, Festspiel+ (Münchner Opernfestspiele), Festival für neue Musik Bayreuth, Jazzfestival Leipzig

Solistin
Kammermusikerin

Gertrud Schilde konzertiert als Solistin ebenso wie als Kammermusikerin in Europa, Japan, Korea, Mittel- und Südamerika und den USA, u.a. auf Einladung des Goethe-Instituts, Juventudes musicale, ProArte Tokyo, Daigaku Geidai University Tokyo, Elisabeth University Hiroshima, Nagoya College of Music oder der Staatlichen Universität UNAM Mexico-City

Zeitgenössische Musik
Ur- und Erstaufführungen

Sie ist Konzertmeisterin vielfältiger Ensembles, auch für zeitgenössische und außereuropäische Musik. Dort Zusammenarbeit mit Künstlern und Ensembles wie Mitgliedern des Modern String Quartet, Schorsch Camerun, Johannes Enders, Ibrahim Ferrer, Sheik Arabi Farag, Carlo Fashion, zignorii++ oder Edith Salmen
Sie war beteiligt an zahlreichen Ur- und Erstaufführungen, u.a. von Alfred Schnittke, Bernd Franke, Tristan Murail, Jörg Widmann, Ennio Morricone, Hans-Jürgen von Bose, Masahiro Yamauchi, Norio Fukushi, Wilhelm Killmayer, Gloria Coats, Dieter Acker und Carl Oesterhelt

Literarisch-Musikalische Zusammenarbeit

Musik-Literatur-Abende mit Schriftstellern und Schauspielern wie Frido Mann, Gert Heidenreich, Sylvia Patsch, Senta Berger und Peter Weiß

Theaterproduktionen

Musikalische Mitwirkung bei Theaterproduktionen an den Münchner Kammerspielen, dem Residenztheater München, Ruhrtriennale, Brandherde Amsterdam, Theatertreffen Berlin unter den Regisseuren Dieter Dorn, Schorsch Camerun und Johan Simons

Aufnahmen

Rundfunk-, Fernseh- und CD-Aufnahmen im In-und Ausland, u.a. bei BR Klassik, DeutschlandRadio, NHK Tokyo, Radio Mexico, Radio Italiana, Arte, Sony, Genuin, Coviello, Hausmusik, Alien Transistor

Lehrtätigkeit

Gertrud Schilde leitete eine Masterclass am Nagoya College of Music in Japan und hat einen Lehrauftrag für Violine und Kammermusik an der Hochschule für Musik und Theater München

Private Lehrtätigkeit

Presse

Sonatenabende

März 2014 AZ Bingen

Intensive Klanggewebe ziehen Zuhörer in den Bann

mit Jan Philip Schulze, Klavier

[...] alle Kompositionen waren der Idee verpflichtet, die Skala der Extreme ausloten zu wollen. Dabei musizierten die beiden exquisiten Interpreten gekonnt aufeinander zu [...] Schilde mit großem Geigenton [...] vernetzte die Klänge zu einem intensiven Klanggewebe

Mai 2013 NP

Traumduette des 20.Jahrhunderts

mit Jan Philip Schulze, Klavier

[...] die Violine singt in allen Schattierungen, klingt fahl wie eine barocke Gambe und krächzt, wenn sie soll. Von höchster Leidenschaft wechselt die Stimmung mühelos zu äußerster Zurückhaltung, von Emotion zu Nüchternheit, von Rhythmus zu Fläche, von Melodik zu Kontrapunkt. [...] Das frisch verführte Publikum traute manchmal seinen Ohren kaum und gab begeisterten Applaus für die Interpretationen des musikalischen Traumpaars.

Februar 2013 Coburger Tageblatt

Himmlische Klänge von Mozart bis Elgar

mit Jan Philip Schulze, Klavier

Erlesene, meisterhaft gespielte Duo-Literatur [...] mit feinsinnigem Klanggespür und im absoluten harmonischen Miteinander [...] Schuberts himmlische Klänge [...] hier zeigte sich die Fähigkeit der Solisten, auf ihren Instrumenten zu atmen und zu singen [...]
elegant französisch durchwebter "Blues" in einer packenden Interpretation [...] brillierte das Duo mit vibrierender Intensität und faszinierendem Changieren von Harmonik und Farbe, sowie expressiver, dynamischer Differenzierung [...] klanglich perfekt ausgewogenem Miteinander

Oktober 2010 Münchner Merkur

Brillieren mit Tanzformen

[...] Gertrud Schilde und Jan Philip Schulze brillieren [...] Technische Kunstfertigkeit und sensible Ausdruckskraft [...] Programmwahl faszinierte und begeisterte ihre Zuhörer [...] Wunderbar harmonisches Duo [...]

Februar 2008 Süddeutsche Zeitung

Famoses Konzert

[...] Schnittkes satte Klanglichkeit [...] Herbes Zwölfton-Finale [...] L. van Beethovens Sonate [...] entledigte sich sogleich jeder Schwere, erblühte farbenreich in Heiterkeit [...] Romantisch schwärmerisch [...] Überaus weibliche Zartheit [...] Bei Mendelssohn [...] dramatische Ausbrüche, [...] die unter Schildes Bogenstrich reichlich entflammten [...]

September 2006 Süddeutsche Zeitung

Triumph der Homogenität

CD-Aufnahme mit Gertrud und Klaus Schilde
Sonaten von Alfred Schnittke, Robert Schumann, Ferruccio Busoni

[...] Gertrud Schilde besitzt die Gewandtheit, der minuziösen Formung jegliche Zähigkeit zu entziehen, um den weiten Faden nicht im Detail zu verlieren [...]

Juni 2006 NK

Ohren öffnende Spielerei

[...] Intensiv, farbig, abwechslungsreich, [...] das lag auch und besonders an den Interpreten, der Geigerin Gertrud Schilde und dem Pianisten Klaus Schilde: Wunderbar, wie die beiden Musiker das Musikantische selbst in der Konstruktion von Viertelton [...] verwirklichen [...] Emphatisches Spiel [...]

Juni 2005

Chopin Magazine Tokyo

[...] The duo’s whole expression of the contemporary music turns out to be exquisite [...] Mendelssohn: the violin’s expression was beautiful, flowing over the vivid piano [...] Deep song [...] Gertrud’s sound is deep, settled, and pleasant to be soaked in [...]

Mai 2005 Augsburger Allgemeine Zeitung

Juwelen der Musik
Duoabend im Augsburger Rokoko-Saal

[...] Kühner Elan [...] Glutvoller Einsatz [...] Noble Interpretation [...] Im lyrischen, aber auch im dramatischen Bereich überaus homogene und transparente Klanggebung [...]

März 2002 Reforma Mexico City

De Lo Más, A Lo Más Antiguo

[...] Técnicamente fue digno de elegio el manejo del arco que Gertrud ostentó durante el largo trino pleno de expresivos contrastes dinámicos en el Andante , y la convicción y teatralidad sonora con que tocó la cadenza [...] Si Busoni hubiera escuchado la soberana grandeza con que calmadamente recrearon los Schilde el Quasi sacro del final, habría quedado sumamente complecido [...]

Februar 2000 BA

Brillantes Kammerkonzert

[...] Robert Schumanns Sonate d-moll wird kaum je so leuchtkräftig und enthusiasmierend verdeutlicht wie von Gertrud Schildes [...] klangerlesen-kultiviertem Geigenspiel [...] Saint-Saens Havanaise [...] mit aristokratischem Geschmack und unaufdringlich raffiniertem Sentiment [...]

März 1998 Lippische Rundschau Detmold

Kammermusik in perfektem Gleichklang

[...] Gertrud Schilde begeistert [...] Eine ausgeprägte hochrangige Technik, die aber nicht als steriler Selbstzweck zutage tritt, sondern nur als Mittel für eine in die Tiefe reichende musikalische Gestaltung dient [...] Die klangliche Ausgewogenheit war schlechterdings hinreißend [...]

März 1998 Lippische Landeszeitung

[...] An Piano und Violine jeden Ton gelebt [...]

Kammermusik

April 2015 Süddeutsche Zeitung

Vivaldi und Strawinsky auf Kammermusik reduziert

Steht Gertrud Schilde auf dem Programm, so hat man in der Regel kein Konzert in der üblichen Form zu erwarten [...] ist in vielen musikalischen Sparten zu Hause. Der Grundcharakter kam auch in kleiner Besetzung zur Geltung [...] ein Konzept, das funktionierte [...] entscheidend war es, die jeweilige Charakteristik emotional entsprechend zu erfassen und sie in ihrer Aussagequalität auf Zeitlosigkeit einzuschwören [...] es gelang, sich in die Atmosphäre der Werke einzufühlen, [...] um einen expressiven Hochspannungsakt zu vollbringen [...] das Publikum dankte den Musikern euphorisch.

April 2014 nmz

Musicophilia im Radialsystem Berlin

[...] dabei überzeugten die beiden Instrumentalisten im Spiel genauso stark, wie in Mono- und Dialogen [...] ihre Erfahrungen und Erlebnisse im Umgang mit der Musik visualisieren...ein Hörerlebnis "aus anderer Perspektive" [...] dramatisch-poetische Reise durch das menschliche Gehirn, faszinierend und kurzweilig [...] das Publikum zeigte sich begeistert.

Januar 2012 Süddeutsche Zeitung

Klavierquartett

[...] Packender Zugriff des Ensembles, [...] allen voran die gänzlich unmanieriert gestaltende Geigerin Gertrud Schilde [...] Vitale Leichtigkeit [...] Empfindsam-leidenschaftlich [...] Aufgewühlt und bewegt [...] Berührend melancholisch [...]

September 2011 Süddeutsche Zeitung

Violine und Percussion
Antonio Vivaldi Vier Jahreszeiten

[...] Großartig gespielter Original-Violinpart [...]

September 2006 NRZ

Violine und Gitarre
Internationales Gitarrenfest Ruhr

[...] Konzertante Begegnung von Geige und Gitarre [...] Kenntnis der stilistischen Filigran-Details [...] Authentisches Spiel [...] Paganini: [...] Rasante und elegante Tour [...] Hinreißende Technik [...] Bravourös! [...]

Juni 2002 BA

Violine und Theorbe
Kloster Lorsch

[...] Die Münchner Geigerin Gertrud Schilde und der Lautenist begeistern [...] Gertrud Schilde: [...] Beherzter Vortragsstil [...] Manch verborgene Kostbarkeit behutsam herausarbeitend [...] Narrativ wirkende Interpretation [...] Am eindrucksvollsten in der gewaltigen Ciaccona J. S. Bachs: [...] hier wurde ein viel zu selten zu vernehmender Dialog ganz meisterhaft herausmodelliert [...]

Solo

März 2015 Coburger Tageblatt

Traumhaft schöne Klänge

Mendelssohn Violinkonzert

[...] Gertrud Schilde beeindruckte bereits in den markanten Anfangstakten durch einen schlanken Ton, dem es trotz kraftvoller Expressivität nie an Leichtigkeit fehlte.
Virtuos und dynamisch flexibel interpretierte sie auch die Kadenz, wobei Leidenschaft und Anmut stets im Vordergrund standen. Gesangliche Geschmeidigkeit und Innigkeit prägen das traumhaft schöne Andante. Der Finalsatz besticht durch einzigartige Schönheit [...]

März 2015 Neue Presse

Das Hohe Lied auf den Gesang der Geige

Mendelssohn Violinkonzert

Gertrud Schilde begeistert [...] feinsinniges und energisch souveränes Spiel [...] beschenkt das Auditorium mit so viel menschlicher Wärme und virtuoser Traumhaftigkeit, dass ein solches harmonisches Einssein nie hätte enden sollen.

Oktober 2008 Süddeutsche Zeitung

Beethoven-Romanzen in der Allerheiligen-Hofkirche

[...] Ganz auf seine Kosten kam Beethoven in den beiden Romanzen für Violine und Orchester op. 40 und 50 mit der sensiblen Gertrud Schilde als Solistin. Und das Publikum auch [...]

Mai 2005 Badische Zeitung

Bach pur im Heiligenzeller Schloß

[...] Ciaccona aus der d-moll-Partita: [...] Monolithisch, innerlich bewegt [...] Erzengelmusik, die Schilde technisch brillant und doch ganz hingegeben spielt [...] Der Ton singt und flirrt, reine, wundervolle Melodik, sinnlich, [...] zwischen Schmerz und Hingabe [...]

März 2005 Coburger Tageblatt

L. van Beethoven Violinkonzert

[...] Der spielerischen Brillanz der Ecksätze konnte sie eine großartige Ruhe und Reife des langsamen Satzes gegenüberstellen. Mit fein differenzierter Agogik und Dynamik ließ sie ihn zum künstlerischen Höhepunkt des Werkes werden [...]

Dezember 2004 LZ

Beseelter Ausdruck

W. A. Mozart
Violinkonzert A-Dur

[...] Der beseelte Ausdruck der jungen Künstlerin, ihr blühender Ton und ihr musikantischer Schwung [...] Intuitive Gestaltungskraft und transparenter Klangsinn [...]

September 2002 Mitteldeutsche Zeitung Halberstadt/Aschersleben

Konzert von ganz besonderem Glanz

L. van Beethoven
Violinkonzert

[...] Mit brillanter Technik überzeugte sie in den Kadenzen [...] Das Larghetto spielte Gertrud Schilde als eine von Innigkeit erfüllte, poetische klangliche Schönheit [...]

April 2000 CT

L. van Beethoven Tripelkonzert

[...] Rasant, meisterhaft und makellos [...] Eine Interpretation, die man in ihrer Geschlossenheit und Makellosigkeit nicht so bald vergessen wird [...]

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Kontakt

violine@gertrudschilde.de